Veranstaltungen

Di.,
06.11.
Erinnerungsarbeit ist Demokratiearbeit

Ausstellung zur Erinnerungsarbeit im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie, vom 06.11.2018 bis 16.11.2018, jeweils zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek.

Di.,
13.11.
Demokratie & Frauenrechte

im Kontext demokratischer Entwicklungsprozesse. Retrospektive und Vorausblick.

Raven (Rosengasse 34) / ab 19:30 Uhr. Fachlicher Input: Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Straubing. Kabarett: Eva Karl.

Do.,
15.11.
Workshop gegen Antisemitismus

Anmeldung erforderlich unter: roman.schaffner@straubing.de

Do.,
22.11.
Demokratiekonferenz

"50 Jahre 1968 - Einflüsse auf demokratische Entwicklungsprozesse".

Nur geladene Gäste!

Eine vergleichende Analyse zwischen Deutschland und Polen. Im besonderen Fokus soll hierbei auch die Rolle der Kunst in den unterschiedlichen Systemen stehen. Ein generationenübergreifender Dialog unter Künstler*innen aus unterschiedlichen Generationen, und Ländern, über Ihre persönlichen Wahrnehmungen, Erlebnisse und die Rolle der Kunst als politisches Instrument. In Kooperation mit der Freistunderedaktion des Straubinger Tagblatts.

Sa.,
24.11.
Blumkas Tagebuch - Eine Hommage an Janusz Korczak

Eine musikalische Lesung mit der international renommierten Illustratorin und Autorin Iwona Chmielewska & d'bänd

Gemeindesaal der Israelitischen Kultusgemeinde Straubing / 19:30 Uhr

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Demokratie leben!

Stadt Straubing

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufklärung

Bundeszentrale für politische Bildung

Bundesamt für Verfassungsschutz

Internationaler Kulturtreff Straubing

Bündnis für Menschenrechte und Vielfalt - Wir sind bunt

NS Dokumentationszentrum München

Dokumentationszentrum Nürnberg

Fritz Bauer Institut

Yad Vashem

Internationale Jugendbegegnungsstätte Oswiecim / Auschwitz

Museum Auschwitz/Birkenau

Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit

Museum der Geschichte der polnischen Juden - POLIN

Historisches Museum Krakau - Schindlers Fabrik

Deutsche Korczak-Gesellschaft

Korczakianum Warschau

Blumkas Tagebuch - Iwona Chmielewska

Iwona Chmielewska

Fräulein Esthers letzte Vorstellung - Adam Jaromir

Gut Gödelitz e.V.

Gut Gödelitz Werteakademie

KZ Gedenkstätte Mauthausen

KZ Gedenkstätte Dachau

KZ Gedenkstätte Flossenbürg

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Medienkulturhaus Wels

IDEE Straubing (Integration durch ehrenamtliches Engagement)

Jugendzentrum Straubing

Fachakademie für Sozialpädagogik Straubing

Bildungsstätte St. Wolfgang

Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk Straubing

Ausländer- & Migrationsbeirat Straubing

Freiwilligenzentrum Straubing

AGABY

Amnesty International

Regionale Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus

Netz gegen Nazis

Rechts gegen Rechts

Endstation Rechts - Bayern

Endstation Rechts

Amadeu Antonio Stiftung

Exit

Johannes Turmair Gymnasium

Kulturzentrum Brama Grodzka - Lublin

IV Liceum Adama Mickiewicza

Geschichte, Konzepte & Bedingungen rechten Terrors in Bayern

Nach der Selbstenttarnung des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) im November 2011 zeigten sich viele überrascht: Neonazis, die abgetaucht sind, Serienmorde, Nagelbombenanschläge und Raubüberfälle begehen??Robert Andreasch erzählt die Geschichte rechtsterroristischer Gruppierungen vor und nach dem NSU in Bayern und erinnert an deren (oft weitgehend vergessene) Attentate. Welche Konzepte des bewaffneten Kampfes wurden und werden in den hiesigen rechten Szenen diskutiert und umgesetzt? Welche politischen Kampagnen von rechts wurden und werden durch Anschläge begleitet und warum? Welche Konsequenzen gilt es hieraus für den Rechtsstaat und einer couragierten Zivilgesellschaft zu ziehen?

 

Einlassvorbehalt:

Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antidemokratische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Europa sind wir! Europa to my!

JTG-Schüler in Warschau

Das Motto, das zunächst nach fehlerhaftem Englisch aussieht, bedeutet auf Polnisch „Wir sind Europa!“ und begleitete symbolisch die Warschaufahrt von neun Schülern des Johannes-Turmair-Gymnasiums, die in der polnischen Landeshauptstadt mit gleichaltrigen Gymnasiasten eine Demokratiekonferenz abhielten. Als Vorläufer dieses Projekts hatte unter der Schirmherrschaft des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bereits im Jahr 2017 eine solche Konferenz - allerdings ohne Jugendliche aus Polen - an der Straubinger Schule stattgefunden. Zum Teil war sie von derselben Gruppe gestaltet worden, die sich am 18. September auf den fünftägigen Trip nach Warschau, in die pulsierende Metropole unseres größten östlichen Nachbarlandes, machte.
Das Begegnungsprojekt begann gleich am ersten Tag mit einer gemeinsam mit den polnischen Partnern unternommenen Erkundung der - bei schönstem Spätsommerwetter - traumhaften Warschauer Altstadt. Auch die ersten kulinarischen Eindrücke vom Gastland begeisterten die Straubinger und machten den Stress des Hinflugs vergessen.
Der zweite Tag in Warschau stand dann bereits im Zeichen der Demokratiekonferenz, die fraglos den Höhepunkt des Austauschprogramms darstellte. Vormittags arbeiteten die Jugendlichen miteinander in Projektgruppen zu Themen wie „Identität als Europäer“, „Gefahren für die Demokratie in den Staaten der EU“ und „Die Zukunft Europas: Wie wollen wir in 20 Jahren leben?“ Die feierliche Veranstaltung am Nachmittag gab den Jugendlichen aus beiden Ländern Raum, die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vorzustellen und zu diskutieren. Eingerahmt wurde dieses Konferenzformat durch stimmungsvolle Gedichtrezitationen von Olgierd Lukaszewicz, dem Vorsitzenden des polnischen Schauspielerverbands und Träger des Bundesverdienstkreuzes, der sich leidenschaftlich für den demokratischen Dialog in einem offenen Europa einsetzt. Er brachte den anwesenden Jugendlichen Gedichte des polnischen Nationaldichters Adam Mickiewicz in zwei Sprachen zugleich näher. Und nicht zuletzt beehrte Prof. Karol Czejarek, ehemaliges polnisches Regierungsmitglied, Universitätslehrer, Herausgeber und vor allem der Initiator des deutsch-polnischen Begegnungsprojekts, die Demokratiekonferenz durch seine Anwesenheit und sprach eindringliche Abschlussworte, die den anwesenden Teilnehmern unterschiedlichster Generationen den Wert der europäischen Integration als Friedensprojekt vor Augen hielten.
Die weiteren Tage standen unter dem Zeichen der Geschichte der Völkerbegegnung, aber auch der Unterdrückung von Freiheits- und Menschenrechten im leidgeprüften Polen der Neuzeit: Am Donnerstag, dem dritten Exkursionstag, führte ein Ausflug nach Lodz ins renommierte Marek-Edelmann-Zentrum die Lerngruppe auf die Spuren des Nebeneinanders von Polen, Deutschen, Russen und Juden in vergangenen Jahrhunderten. Am Folgetag besuchte man das international gelobte Museum der Geschichte der polnischen Juden in Warschau, POLIN, sowie nachmittags das ehemalige Waisenhaus Dom Sierot, das sich heute der Forschung zu dem bedeutenden Reformpädagogen und tragischen Opfer des Völkermordes an den europäischen Juden, Janusz Korczak, verschrieben hat. Marta Ciesielska, die Leiterin dieser beeindruckenden Forschungs- und Bildungsinstitution, trat mit den Jugendlichen aus Straubing und Warschau in einen herausfordernden Austausch und brachte sie dazu, die Grundlagen unserer Werteordnung und unserer Vorstellungen von Freiheit und friedlichem Miteinander zu reflektieren. Die Ausrichtung auf die Gebote der Menschenwürde und die Frage nach dem Wesen der Demokratie als einzige Herrschaftsform, die der Bestimmung des Menschen gerecht zu werden vermag, fanden - als Leitthemen des gesamten Austauschprogramms - in Marta Ciesielskas eindrücklichen Fragen die trefflichste Verbindung.
Am Abreisetag schließlich fügte sich als letzter Schwerpunkt schlüssig in das Austauschprogramm der erschütternde Bericht der Zeitzeugin Katarzyna Meloch, die den Jugendlichen von ihren Erlebnissen als jüdisches Opfer der erbarmungslosen deutschen Besatzungspolitik während des Zweiten Weltkriegs in Polen erzählte. So zeigte sich bei dem deutsch-polnischen Demokratieprojekt beispielhaft, wie aus der Betroffenheit über die Schrecken der Geschichte des 20. Jahrhunderts die Bereitschaft zur bewussten Übernahme von Verantwortung für eine friedliche Zukunft im Geiste der Völkerverständigung und der Solidarität erwachsen kann und welche Chance Gesellschaften leichtfertig verspielen, die sich vom fatalen Rausch einer nationalistischen Abschottung verführen lassen.

 

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit den Straubinger Partnerschaften für Demokratie statt, die an der Organisation und inhaltlichen Planung beteiligt waren. Wertvolle Unterstützung erfuhren wir während der gesamten Vorbereitung durch Iwona Roszkowski. Hierfür möchte wir ihr unseren Dank aussprechen.



OStR Wolfgang Sättler
StD Markus Sabinsky

Europa Sind Wir! Europa To My!

Turmair-Schüler als „Botschafter“ des europäischen Gedankens
Zweites Deutsch-polnisches Demokratieprojekt in Kooperation mit dem Lyzeum Adam Mickiewicz (Warschau)

Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres 2018/19 brechen zehn Schülerinnen und Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums in Begleitung von Geschichte-Fachreferent OStR Wolfgang Sättler und stellvertretendem Schulleiter StD Markus Sabinsky zu einer spannenden Reise auf: In Warschau verbringen sie eine knappe Woche mit Gleichaltrigen, um unter dem Motto „Europa to my – Europa sind wir“ gemeinsam über wesentliche Fragen der Entwicklung der Demokratie im Europa der Gegenwart zu diskutieren und sich in zahlreichen Aktivitäten der gemeinsamen Geschichte und der daraus erwachsenden Verantwortung für die Zukunft bewusst zu werden.  Ziel dieser Zusammenführung politisch interessierter polnischer und deutscher Jugendlicher zum Zweck des lebendigen und problemorientierten Austauschs und der persönlichen Annäherung ist es, Reflexionsprozesse anzuregen und zur politischen Bildung sowie zur Wertschätzung der Demokratie und zur bewussten Ausbildung eines europäischen Gemeinschaftsgefühls beizutragen.

Bereits im März 2017 wurde durch eine Lerngruppe von JTG-Schülern eine der interessierten Straubinger Bürgerschaft geöffnete erste Demokratiekonferenz durchgeführt, an der das ehemalige polnische Regierungsmitglied Prof. Dr. Karol Czejarek (Germanist, Übersetzer, Universitätslehrer und Autor) teilnahm. Dieser gab auch den Anstoß zu einem Ausbau des Projekts und stellte den Kontakt zur Partnerschule her.

Neben dem thematischen Zentrum des diesjährigen Treffens, der zweiten Demokratiekonferenz der Schüler am Adam-Mickiewicz-Lyzeum unter Teilnahme von zahlreichen Vertretern des Warschauer Kulturlebens (z.B. der Vorsitzende des polnischen Schauspielerverbandes Olgierd Lukaszewicz), sind verschiedene Programmpunkte geplant: ein Workshop zur Demokratieerziehung an der Marek-Edelmann-Akademie in Lodz ein Besuch in der Ausstellung im ehemaligen Waisenhaus des Reformpädagogen und Holocaust-Opfers Janusz Korczak, eine Führung durch das „POLIN“ (Museum der Geschichte der polnischen Juden auf dem Terrain des ehemaligen jüdischen Ghettos) sowie eine Erkundung der geschichtsträchtigen Warschauer Innenstadt.

Und auch ein Gegenbesuch der polnischen Gastgeber in Straubing im Herbst 2019 ist schon in Planung: Teilnehmer/-innen eines P-Seminars werden wesentlich die Durchführung  eines weiteren Debattenprojekts und eines Workshop- und Besichtigungs-Programms organisieren.

 

Begleitet und unterstützt wird das Projekt durch die Straubinger Partnerschaften für Demokratie.

Bei der bayerischen Landtagswahl 2013 konnten radikale rechte Parteien mit Ergebnissen unter 1 Prozent der gewählten Stimmen keine Erfolge für sich verbuchen. Mit dem Erstarken rechter und durchaus auch demokratiefeindlicher Gesinnungen, bis hin zu deren Etablierung in der Mitte der Gesellschaft, ist es bei dieser Erfolglosigkeit nicht geblieben. Der Vortrag wird radikale rechte Akteur*innen, auch aus dem Parteienspektrum beleuchten und in einen Kontext zu den bevorstehenden Landtagswahlen setzen.

 

Robert Andreasch, 1973 im baden-württembergischen Ellwangen geboren, studierte Soziologie und Sozialpsychologie in München. Seit 1992 ist er freier Journalist, einer seiner Schwerpunkte liegt auf dem Thema „Rechte Szene“. Er schreibt, recherchiert und arbeitet unter anderem für die ARD, die ZEIT, verschiedene Online-Portale und die Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V (a.i.d.a.).

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie statt. Der Eintritt ist frei.

 

Einlassvorbehalt:
Der Veranstalter behält sich vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, antidemokratische oder menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Erinnerungsarbeit

Ausstellung zur Erinnerungsarbeit im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie.

Stadtbibliothek Straubing vom 06.11.2018 bis 16.11.2018, jeweils zu den Öffnungszeiten.

Frauenrechte & Demokratie

Frauenrechte im Kontext demokratischer Entwicklungsprozesse. Retrospektive und Vorausblick.

Fachlicher Input u.a. durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Straubing. Die Veranstaltung findet im Raven (Rosengasse 34) / ab 19:30 Uhr statt.

Termin: 13.11.2018

In Kooperation mit dem Ausländer- und Migrationsbeirat sowie der Gleichstellungsstelle der Stadt Straubing.

 

Den zweite Teil des Abeds gestaltet Eva Karl, Journalistin, Bloggerin und Kabarettistin aus Regensburg.

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Demokratiekonferenz

"50 Jahre 1968 - Einflüsse auf demokratische Entwicklungsprozesse - Eine Analyse“
Schüler*innen des JTG und Studierende der FAKS werden den Entwicklungsprozess generationsbezogen sowie aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und im Forum diskutieren.
Im anschließenden Freistunde-Talk soll die Rolle der Kunst im Fokus stehen. Ein generationsübergreifender Dialog unter Künstler*innen aus zwei Ländern, über Ihre persönlichen Wahrnehmungen, Erlebnisse und die Rolle der Kunst als politisches Instrument.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Freistunderedaktion des Straubinger Tagblatts, dem Johannes-Turmair-Gymnasium, sowie der Fachakademie für Sozialpädagogik der Ursulinenschulstiftung statt.

Gäste im Freistunde-Talk
- Prof. Witold Chmielewski - emeritierter Fakultätsleiter für Bildende Kunst an der Kopernikus-Universität Torun (PL),
- Erich Gruber - Vorsitzender der Gemeinschaft Bildender Künstler in Straubing und Schulleiter an der Volksschule St. Josef,
- Adriana Omylak - Studentin der Buchillustration in Krakau (PL)
- Franziska Schrödinger, Fotografin und Kulturförderpreisträgerin (D)

 

 

Hommage an Janusz Korczak

Musikalische Lesung mit Iwona Chmielewska & d'bänd

“Blumkas Tagebuch“ (2012 für den deutschen Jugendliteraturpreis nominiert), ist eine Hommage an den polnischen Arzt, Pädagogen, Schriftsteller und Waisenhausdirektor Janusz Korzak. Durch die eindringliche, zugleich subtile und oft metaphorische Bildsprsache sowie durch die kurzen und prägnanten Texte kommt man dem "alten Doktor" ein Stück weit näher. Es wird deutlich, welch große Bedeutung sein Werk gerade auch heute besitzt.

Chmielewskas Werke werden international auf Ausstellungen präsentiert. Ihr ästhetischer Reichtum und das Innovative der Bücher spiegeln sich in den zahlreichen, internationalen Auszeichnungen und Nominierungen wider. Vor allem sind ihre Bücher auch immer ein Statement für Menschlichkeit. Zur Entstehung „Blumkas“ wurde ein Film von Armin Hinterberger produziert, der ebenfalls Teil des Abends sein wird. Darüberhinaus bietet der Abend die Gelegenheit der Ausnahmekünstlerin Fragen zu ihrem Schaffen zu stellen.

 

Samstag, 24.11.2018 / Einlass 19:30 Uhr

Gemeindesaal der israelitischen Kultusgemeinde Straubing

Politische Bildungsarbeit

Eine Broschüre von Jan Nowak,

zur politischen Bildungsarbeit im Rahmen der Straubinger Partnerschaften für Demokratie

... Wo die ‚Neue Rechte‘ früher häufig selbstreferenziell war, hat sich ein Teil der Strömung heute gegenüber der Tagespolitik geöffnet. Vor dem Hintergrund einer in allen Teilen der extremen Rechten verbreiteten Angst vor einem angeblichen ‚Volkstod‘ angesichts gestiegener Flüchtlingszahlen, glauben einige Akteure aus existenziellen Gründen keine andere Wahl mehr zu haben beziehungsweise sehen die ‚Zeit des Erntens‘ gekommen...

 

Bezugsquelle


Poetry Slam - Freischnauze

 In Kooperation mit dem Straubinger Tagblatt, der Jugendinitiative MUT und jungen Künstlern aus der Poetry Slam-Szene entsteht ein "Best Of" ,mit Texten aus den letzten Jahren. Viele Themen der Parnterschaften für Demokratie werden kreativ und "freischnauze" transportiert.

 

Ab sofort im Buchhandel!

Stolpersteine

Der investigativen Arbeit von Dr. Dorit Maria Krenn ist es zu verdanken, dass viele Straubinger Opfer des NS Regimes eine Identität zurückbekamen. Einige persönliche Schicksale sind in der Broschüre zu den Stolpersteinen auf eindrigliche Weise dargelegt.

Bisher, in der nüchternen Statistik vergessen: Die 360 Pfleglinge der ehemaligen Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder. Das Naziregime entriss diese Menschen der Obhut des Heimes, ermordete sie im Rahmen der sogenannten T4-Aktion oder dezentral in verschiedenen Vernichtungslagern.

Die Broschüre ist u.a. für Schulklassen kostenlos erhältlich. Bei der textlichen Ausgestaltung wurde darauf geachtet, dass der Inhalt gerade auch für junge Menschen verständlich und nachvollziehbar ist. Beeindruckend stellen sich die Zeitdokumente anhand von Fotos etc. dar.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollen bald auch Führungen entlang der Stolpersteine stattfinden.

Wir bedanken uns für das Engagement von Einrichtungsleiter Hans Emmert (Barmherzige Brüder = Herausgeber), für die detektivische Recherchearbeit und transparente textliche Umsetzung von Dr. Dorit Maria Krenn (Stadtarchiv) und für die tatkräftige Unterstützung von Christiane Heppler (Kulturamt).

 

Broschürenansicht